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Lage und Landschaft |
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Die Pazifikregion erstreckt sich von der Küste bis zu den beiden grossen Seen (Nicaragua- und Managua-See). Hier ist der Boden am fruchtbarsten und hier finden sich die wichtigsten Städte des Landes. Landschaftsprägend sind die 25 Vulkane, die sich entlang der Küste des Golfes von Fonseca im Norden bis zur Vulkaninsel Ometepe im Nicaragua-See hinziehen. Das Gebiet gilt als sehr erdbebengefährdet. Das zentrale Bergland, das sich in fünf Gebirgsketten unterteilt, durchschneidet das Land von Norden nach Süden. Die Montañas de Colón verlaufen in Ost-West-Richtung und bilden einen Teil der Grenze zu Honduras. Südlich in paralleler Richtung verläuft die Cordillera Isabelia, die sich bis auf ca. 1.800 m erhebt. Hier liegt das Hauptanbaugebiet für Kaffee. Die Atlantikregion schliesst sich an das Hochland an. Das relativ flache
Gebiet ist weitgehend mit Dschungel bedeckt, im Norden liegt die Misquito-Savanne
mit Pinienwäldern. Hier sind Flüsse oft die einzigen Verkehrswege.
Diese zahlreichen Ríos prägen den Küstensaum des Atlantiks. Der längste Fluss ist mit 780 km der Río Coco, der in den Atlantik mündet und die Grenze zu Honduras bildet. Der Río Grande de Matagalpa entspringt in den Bergen von Jinotega und Matagalpa und erreicht nach 450 km den Atlantik. |